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Anwalt für BtM- und Drogenstrafrecht: Verteidigung nach dem BtMG

VonRechtsanwalt Dubravko Mandic, Fachanwalt für Strafrecht·Veröffentlicht am 10. Januar 2024·Aktualisiert am 24. Oktober 2026

Bundesweite Strafverteidigung vom Fachanwalt. Ihnen wird Besitz, Handel oder Herstellung von illegalen Drogen vorgeworfen? Keine Aussage machen – sofort Kontakt aufnehmen!

BtM-Strafrecht: das Wichtigste in Kürze

Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) bestraft den unerlaubten Umgang mit Drogen wie Kokain, Amphetamin, Ecstasy oder Heroin: Anbau, Herstellung, Handel, Einfuhr, Abgabe, Erwerb und Besitz (§ 29 BtMG). Für Cannabis gilt seit April 2024 das Konsumcannabisgesetz.

  • Nicht geringe Menge: Ab dieser Grenze wird schon der Besitz zum Verbrechen mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe (§ 29a BtMG).
  • Geringe Menge: Bei Besitz zum Eigenverbrauch kann die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen (§ 31a BtMG).
  • Schweigen: Keine Angaben, keine Passwörter, keine Zustimmung zur Durchsuchung, bevor die Verteidigung die Akte kennt.
  • Aufklärungshilfe: Wer zur Aufklärung weiterer Taten beiträgt, kann eine deutlich mildere Strafe erhalten (§ 31 BtMG). Ob das sinnvoll ist, lässt sich erst nach Akteneinsicht beurteilen.
  • Führerschein: Auch ohne Fahrt unter Drogeneinfluss kann die Fahrerlaubnisbehörde nach einem BtM-Verfahren die Fahreignung prüfen.
Überblick

Vom Besitz bis zum Handel: Ihre Verteidigung im Betäubungsmittelstrafrecht

  • Strafverteidigung seit 2011, über 15 Jahre Erfahrung
  • Verteidiger mit Beißkraft und Durchsetzungswillen
  • Bundesweite Hilfe

Betäubungsmittelverfahren gehören zu den häufigsten Strafverfahren in Deutschland, und zu den folgenreichsten. Zwischen einer Einstellung wegen Eigenbedarfs und mehrjähriger Haft wegen Handeltreibens in nicht geringer Menge liegen oft nur wenige Gramm und die Frage der Beweisführung. Als Fachanwalt für Strafrecht verteidige ich seit über 15 Jahren in BtM-Verfahren, von der ersten Durchsuchung bis zur Revision.

Rechtsanwalt und Fachanwalt Dubravko Mandic
Deliktstypen

Typische Verfahren, die wir verteidigen

Besitz & Erwerb (§ 29 BtMG)

Oft lässt sich früh eine Einstellung erreichen, gerade bei geringen Mengen zum Eigenverbrauch.

Handeltreiben & Einfuhr (§§ 29a, 30 BtMG)

Hier drohen hohe Freiheitsstrafen. Wir greifen Beweisführung, Wirkstoffmengen und die Annahme des Handeltreibens an.

Darknet- & Postversand-Fälle

Bestellungen im Darknet führen regelmäßig zu Durchsuchungen. Die Beweislage ist oft schwächer, als die Ermittler behaupten.

BtMG-Verfahren – Jetzt Anwalt einschalten!

Meistens erfahren Beschuldigte durch eine Hausdurchsuchung oder eine Vorladung der Polizei oder Staatsanwaltschaft von den Anschuldigungen. Sie sollten dann unbedingt Ruhe bewahren und keine Aussage zu den Tatvorwürfen machen.

Der Besitz, Handel, die Herstellung oder der Schmuggel mit illegalen Drogen wird in Deutschland teilweise sehr hart bestraft. Die strafrechtliche Verfolgung von BtM-Delikten ist im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) geregelt. Für Beschuldigte drohen hohe Geldstrafen bis hin zu langjährigen Freiheitsstrafen.

Strafrahmen im Überblick

  • § 29 BtMGBesitz, Erwerb, Handel: bis zu 5 Jahre Freiheitsstrafe
  • § 29a BtMGNicht geringe Menge: Mindeststrafe 1 Jahr
  • § 30 BtMGBandenmäßig oder Abgabe mit Todesfolge: mindestens 2 Jahre
  • § 30a BtMGBandenmäßig + nicht geringe Menge + Waffen: mindestens 5 Jahre
  • § 29 Abs. 5 BtMGEigenbedarf: Absehen von Strafe möglich (kein Automatismus!)

Vorladung oder Durchsuchung: keine Angaben machen

BtM-Verfahren beginnen häufig mit einer Vorladung, einer Durchsuchung oder einer Festnahme, ausgelöst durch abgehörte Telefonate, ausgewertete Chats aus Messengern und Kryptohandys oder die Angaben eines anderen Beschuldigten.

Einer Vorladung der Polizei als Beschuldigter müssen Sie nicht folgen. Sagen Sie den Termin schriftlich ab oder lassen Sie ihn durch den Verteidiger absagen; eine Begründung ist nicht erforderlich. Bei einer Durchsuchung gilt: nicht widersetzen, aber nicht zustimmen, keine Angaben zur Sache, keine Passwörter. Widersprechen Sie der Sicherstellung von Gegenständen ausdrücklich.

Auch scheinbar harmlose Erklärungen können schaden. Wer etwa angibt, die Drogen seien „nur für den Eigenbedarf“, räumt den Besitz ein; über Menge und Wirkstoffgehalt entscheidet dann das Gutachten. Ob eine Einlassung sinnvoll ist, lässt sich erst beurteilen, wenn bekannt ist, welche Beweise die Ermittler haben.

Akteneinsicht: erst lesen, dann entscheiden

  • Nur der Verteidiger hat ein umfassendes Recht auf Einsicht in die Ermittlungsakte (§ 147 StPO).
  • Die Akte zeigt, worauf sich der Verdacht stützt: Überwachung, Chats, Zeugen, Sicherstellungen, Wirkstoffgutachten.
  • Erst danach wird entschieden, ob geschwiegen, eine Erklärung abgegeben oder eine Aufklärungshilfe geprüft wird.
  • Fehler bei Durchsuchung, Überwachung oder Auswertung können zu Verwertungsverboten führen.

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